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Thema: Firmenwagen ins Privatvermögen (netto/brutto-Probl 
MichaDatum: 12.05.2004 19:15:16 


Hallo!

Ich habe meinen gebrauchten Firmenwagen von einem Händler bewerten lassen, um es ins Privatvermögen zu überführen.
Da dieser Vorgang eine Privatentnahme ist, muß ich diese in meiner EÜR bei den Einnahmen buchen. Nun habe ich aber ein Problem mit der Umsatzsteuer:

Denn auf der Bewertung des Händlers steht einfach nur ein Händlereinkaufswert (bspw. 7.000 €). Diesen Betrag würde ich bei einem Verkauf auch tatsächlich bekommen. Aber wie ist dieser Betrag nun in der EÜR zu behandeln? Brutto oder netto?

Vielen Dank schon mal!

Micha
Mr XDatum: 13.05.2004 10:04:01 


Hallo,

die Autohändler verkaufen/kaufen ein brutto. Meistens wird ohne USt eingekauft und dementsprechend verkauft. Die meisten Autohändler optieren nach § 25a UStG, d.h. sie brauchen keine USt ausweisen wenn keine ausgewiesen wird schulden sie keine USt. D.h. es wird keine gezahlt.

michDatum: 21.09.2004 15:00:49 


Und was heißt das nun für mich?

Muß ich 7.000 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer für mein Auto bezahlen? Wenn ja, weiß das Finanzamt, wie diese Autobewertung des Händlers zu verstehen ist (und verlangt "zuzüglich MWSt.") oder könnte ich es erstmal mit 7.000 Euro inkl. 16% MWSt. versuchen?
anmarlenDatum: 21.09.2004 16:07:14 


hallo!

damit ist brutto gemeint. das heißt die 7.000 € sind 116 %. die ust wird also herausgerechnet!

 
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