Laut Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) gehen aufgrund der aktuellen Lage vermehrt Anfragen bezüglich der Vergabe einer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) nach § 27a Umsatzsteuergesetz (UStG) ein. Das Amt weist darauf hin, dass die Vergabe der USt-IdNr. gemäß § 27a Absatz 1 Satz 4 UStG ausschließlich auf schriftlichen Antrag erfolgt.

Der Antrag müsse den Namen und die Anschrift des Antragstellers sowie das Finanzamt, bei dem das Unternehmen geführt wird, beinhalten. Schließlich sei auch die Steuernummer anzugeben, unter der das Unternehmen geführt wird.

Der Antrag könne auf den Seiten des BZSt über das Kontaktformular zum Thema "Vergabe der USt-IdNr." gestellt werden. Das BZSt bittet darum, in dem Formular auch die eigene Telefon- und Telefaxnummer mitzuteilen, um die Klärung eventueller Rückfragen zu beschleunigen.

Voraussetzung für eine erfolgreiche Bearbeitung des Antrags sei, dass man als Unternehmer bei seinem zuständigen Finanzamt geführt wird und dem BZSt diese Daten bereits übermittelt wurden.

Eine Bearbeitung des Antrags erfolge, in der Regel, innerhalb von 48 Stunden, so das BZSt.

Bei Fragen zum Thema "Vergabe der USt-IdNr." könne ebenfalls das Kontaktformular genutzt werden (siehe https://www.bzst.de/SiteGlobals/Kontaktformulare/DE/USt_IDNr/Probleme_Vergabe/kontakt_node.html).

Bundeszentralamt für Steuern, PM vom 29.04.2020


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